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Eine (nicht ganz so) Himmlische Vani

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Ich wünsche Euch allen ein Frohes neues Jahr. Wollen wir hoffe das 2020 für uns alle nur Gutes und Schönes bringt. Wahrscheinlich sind die meisten der guten Vorsätze schon längst gebrochen worden oder zumindest in Vergessenheit geraten.
Ich nehme mir eigentlich jedes Jahr das selbe vor. Einer dieser Vorsätze ist es wieder viel mehr zu nähen. Mein Wunschtraum ist es ja, endlich mal diese riesen Stoffberge hier abzubauen und die kleine Larila komplett in selbstgenähten Einzelstücken einzukleiden.
Mal schauen ob ich meinem Wunschtraum dieses Jahr etwas näher komme. Zumal es langsam echt schwierig wird aus den 0,5 Meter Stücken was brauchbares für die mittlerweile 130 cm große kleine Larila zu zaubern.

Auf jeden Fall habe ich, nach dem Nähtief im letzten Jahr, mein Kreatives Jahr 2020 voller Tatendrang direkt mit einem Neuen Schnittmuster begonnen. Die Himmlische Vani von Himmelblau habe ich Ende letzten Jahres bei der 2 Euro Aktion bei Makerist gekauft. Und sofort ausprobiert (wow das ist für mich echt rekordverdächtig, denn eigentlich schlummern meine Schnittmuster nach dem Kauf erst mal eine ganze Weile auf der Festplatte bevor ich sie dann tatsächlich nähe).
Der Schnitt war mir in der Vergangenheit schon öfter aufgefallen aber leider passte er nicht so wirklich zu der kleinen Larila. Sie bevorzugte eigentlich bisher immer schlichte Basic Teile, alles was mal etwas extravaganter war wurde irgendwie nur sehr selten getragen. Und Kapuzen gingen im letzten Jahr ja überhaupt nicht „Mama die Kapuze stört mich…“ (dabei liebe ich Hoodies). Aber so langsam wird meine Kleine doch groß und fand den Schnitt auf Anhieb cool, sogar die Kapuze wurde abgenickt. Ja dann nichts wie ran…

Wie die Überschrift aber schon erahnen lässt, lief das Nähen der Vani leider nicht ganz so himmlisch ab. Nicht etwa weil der Schnitt so kompliziert war oder ähnliches. Nein hier saß das Problem definitiv vor der Maschine bzw. dem Zuschneidetisch. Ich habe echte (Anfänger-) Fehler bei Zuschnitt gemacht.
Angefangen hat es damit, dass (natürlich) das gewünschte Stoffstück ein bisschen zu kurz war. Aber das krieg ich hin, dachte ich. Die Vani ist ein Raglan Shirt, also brauchte ich 2 gegengleiche Ärmel. Es war aber nicht genug Stoff da um diese direkt in doppelter Stofflage zuzuschneiden. Also was war das Ende vom Lied, ich hatte 2 gleiche Ärmel zugeschnitten. Na super, um den fehlenden Ärmel noch mal neu zu zuschneiden war kein Stoff mehr da. Damit war die Stimmung am Boden und das Nähen für diesen Abend erstmal gelaufen. Das Jahr fängt ja gut an!

Am nächsten Tag habe ich mich dann an die Problemlösung gemacht. Ich habe einfach den oberen Teil des Ärmels abgeschnitten und nur den richtig herum noch mal zugeschnitten. Die 2 Ärmelteile aneinander genäht und weiter im Text. An der Kapuze stehen einige Katzen auf dem Kopf (anders hätte es nicht gepasst) aber das fällt bestimmt keinem auf. Super ich konnte anfangen zu nähen. Doch irgendwie kam mir der Halsausschnitt komisch vor. Da ist doch irgendwas falsch. Die Vani kann mit Rundhals oder U-Boot Ausschnitt genäht werden. Tja ich hatte für Vorder- und Rückteil den Rundhals zugeschnitten und an den Ärmeln den U-Boot Ausschnitt. Ihr könnt euch denken, dass das irgendwie komisch aus sah. Ich habe den Ausschnitt dann etwas zurecht geschnibbelt und einfach die Kapuze angenäht.


Und obwohl ich selbst kaum noch dran geglaubt habe, hatte ich am Ende doch tatsächlich eine tragbare Vani aus dem dafür vorgesehen Stoff fertig! Und sie passt und gefällt. Also nach diesem Desaster kann mich dieses Jahr glaub ich nichts mehr aus der Fassung bringen. Also auf in ein tolles Näh Jahr 2020!

Herzlich Eure  
LariLa

Ein Klimperklein Raglan Pulli aus einem Panel…oder Plan B

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Hurra ich habe endlich wieder was genäht! Es war zwar eigentlich was ganz anderes geplant aber meistens kommt es ja eh anders als man denkt bzw. plant.
In letzter Zeit hatte ich irgendwie ein Nähtief. Ich wollte zwar sehr gerne etwas nähen, aber wusste nicht so wirklich was. Ich fühlte mich total gehemmt. Es sollte natürlich was super tolles und besonderes sein, eben nicht der 100. 0815 Pulli.
So habe ich mich (mal wieder) auf die Suche nach einem Neuen Schnitt gemacht. Ich habe auch tatsächlich einen gefunden, aber irgendwie wollte es mit der Umsetzung nicht so recht klappen. Nicht etwa weil der Schnitt so kompliziert war, nein einfach nur weil ich Angst hatte anzufangen. Sitzt der Schnitt auch gut? Welche Größe nehme ich denn? Und was wenn der Pulli hinterher nicht gefällt dann wäre der tolle Stoff weg… Kennt ihr das auch? Doof oder?

Dann habe ich wenigstens schon mal das Schnittmuster ausgedruckt und zusammen geklebt. Nicht gerade meine Lieblingsbeschäftigung. Dabei hatte ich dann auch noch den Ärger, dass mein Drucker es leider nicht schafft auch wirklich alles zu drucken, nein an einer Seiten fehlen immer 2-3 mm. Naja, nichts desto trotz habe ich es letztendlich doch noch geschafft. Der Schnitt ist zusammengeklebt und die (hoffentlich) richtige Größe ausgeschnitten. Der Stoff stand schon direkt zu Beginn des Projektes fest…doch dann die Erkenntnis: Der Stoff reicht nicht!!!
Eigentlich total ärgerlich, aber trotzdem fiel mir in diesem Moment ein riesen Stein vom Herzen. Ich musste den tollen neuen Schnitt jetzt nicht ausprobieren. Stattdessen habe ich kurzer Hand einen meiner alt bewährten 0815 Schnitte rausgesucht (der war auch schon in der richtigen Größe vorhanden). Und mal eben schnell einen ganz simplen Raglan Pulli genäht. Ohne Angst und Sorgen!

Was ihr hier seht ist also nicht der super tolle, besondere neue Schnitt. Sondern ein bei uns beliebter Klassiker: das Raglan Shirt von Klimperklein. Und auch wenn es wirklich ein Basic Schnitt ist ohne jegliche Spielerei und so, gefällt uns (der kleinen Larila und mir) der Pulli sehr gut. Durch das tolle Motiv auf dem Panel und den passenden Beistoff ist der Pulli dann eben doch besonders toll geworden.

Ups…man hätte es vielleicht vorher bügeln sollen 😉

Auf jeden Fall hat der Pulli mir aus meinem Nähtief geholfen. Und er beweist auch mal wieder, dass es nicht immer das super tolle, komplizierte und ganz besondere sein muss. Zu mindestens nicht für uns. Das Altbewährte hat sich ja auch zu recht bewährt!
Und nächstes mal zeig euch hier dann mal was Neues…

Herzlich Eure  
LariLa

Advent, Advent ein Lichtlein brennt…

Ich hoffe ihr hattet bis jetzt einen schönen 1.Advent. Unser Adventssonntag begann mit einer riesen Überraschung für die kleine LariLa. Es hatte geschneit…nagut es war nur ein bisschen und heute Mittag ist auch der Großteil davon bereits weg geschmolzen. Aber für strahlende Kinderaugen und etwas Schneespaß im Garten (vor dem Frühstück und im Schlafanzug unter den Wintersachen 😉 ) hat es gereicht.

Heute Mittag haben wir dann alle zusammen Spritzgebäck gemacht. Das backen wir eigentlich jedes Jahr am 1. Adventswochenende. Das Rezept habe ich mal von einer Arbeitskollegin bekommen und es ist echt super lecker.

Für alle die es ausprobieren wollen hier das Rezept:

Spritzgebäck:

1 kg          Mehl
500 gr     Zucker
500 gr     Butter
4 Päk.     Vanille Zucker
3                Eier
2 Tl           Backpulver
4 Eßl         Milch
1 Fl.           Bittermandel Aroma

Den Teig über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen. Dann mit dem Gebäckaufsatzt des Fleischwolfs verarbeiten und bei 175 Grad ca. 15 Minuten backen.

Und jetzt machen wir es uns alle zusammen auf dem Sofa gemütlich, schauen einen Weihnachtsfilm und knabbern unsere frisch gebackenen Plätzchen.

Ich wünsche euch allen einen schönen 1.Advent!!!

Herzlich Eure  
LariLa