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Ein neues Pailletten Shirt oder Upcycling mal anders

Die kleine Larila steht total auf diese Wende Pailletten Shirts. Bei ihr heißen die „Streichelpullis“. Und wenn man sich so die Mode für die kleinen in den großen bekannten Modehäusern anschaut, liegen die wohl auch noch immer voll im Trend. Als wir dann letztens ein solches Shirt gesehen haben, auf dem auch noch die beliebten Helden von der Paw Patrol drauf waren, wollte sie es unbedingt haben. Die Passform und die Qualität des Shirts waren leider nicht so toll wie das Motiv. Nach kurzem Überlegen habe ich es ihr dann aber doch gekauft. Allerdings unter der Voraussetzung, dass ich ihr ein neues Shirt nähe und von diesem Shirt nur die Pailletten Applikation nutze.

Das ist meine Version des „Steichelpullis“

Ich habe also ein nigel nagel neues Shirt gekauft um es dann zu Hause zu zerschneiden. Ich hatte schon öfter darüber nachgedacht, ob man diese Pailetten Applikationen nicht einfach ausschneiden und auf ein anderes (selbst genähtes) Shirt nähen kann. Und jetzt habe ich es endlich mal ausprobiert…und was soll ich sagen: es klappt!

Und so habe ich es gemacht: Bei dem Kauf Shirt habe ich die Bügeleinlage die auf der linken Stoffseite aufgebracht war entfernt (die war allerdings eh nicht richtig fest) und habe dann ein Stück Vliesofix aufgebügelt. Kurz auskühlen lassen und dann her mit der Schere. Ich muss zugeben ich habe doch kurz gezögert bevor ich den ersten Schnitt gemacht habe. Immerhin war es ein neues Shirt, das ich hier zerschneiden wollte. Ich habe dann vorsichtig das Pailletten Herz ausgeschnitten und dabei etwas Stoff rund um die Pailletten stehen lassen (so 2 mm). Als nächstes habe ich das Herz dann auf das zugeschnittene Vorderteil aufgebügelt. Ich hatte zufällig einen Stoff hier, der fast die selbe Farbe hat wie das Shirt. Weil diese „Streichelpullis“ unserer Erfahrung nach sehr strapaziert werden durch das ständige hin und her streicheln, habe ich das Herz dann noch mit dem 3fachen Gradstich festgenäht. Das geht am besten, wenn mann die Pailletten erst in die eine Richtung legt, dann dort auf den stehen gelassenen 2mm Stoff näht und dann noch mal das selbe auf der anderen Seite macht (also Pailletten in die andere Richtung legen). Dann der Test…ja lässt sich super „streicheln“ und hält.

Die Detailansicht der fertigen Applikation

Dann habe ich das Shirt ganz normal fertig genäht. Ich habe mich noch mal für das Rüschen Shirt Merry entschieden, dass ich euch hier schon gezeigt habe. Diesmal habe ich für das Halsbündchen aber richtiges Bündchen genommen, ich finde das legt sich schöner an als das aus Jersey. Und ich habe es normal gesäumt. Das machen ich eigentlich immer mit der Flatlocknaht meiner Overlock. Das ist für mich die schnellste und einfachste Art des Säumens, und ich muss nicht die Maschine wechseln 😉 .

Mein fertiges Pailletten Shirt gefällt mir (und der kleinen LariLa) sehr gut und vor allem besser als das ursprüngliche Shirt. Auch wenn rein optisch der Unterschied jetzt nicht soooo groß ist. Der Praxistest muss jetzt zeigen, ob die Applikation wirklich so gut hält, aber ich denke schon. Auf jeden Fall habe ich mich schon geärgert, dass ich die zu klein gewordenen (gekauften) Paillettenshirt schon alle aussortiert und verkauft habe. In Zukunft kommen die auf den Haufen mit den Sachen aus denen man noch was schönes machen kann (auch wenn der immer größer wird 😉 ).

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Herzlich Eure  
LariLa

Mein 1. Rüschenshirt Merry

Ich haben seid langem mal wieder ein neues Schnittmuster für ein Oberteil ausprobiert. Eigentlich habe ich ja meine 2 Favoriten für Oberteile. Zum einen das vielseitig wandelbare Puzzle Shirt Mieze (das nähe ich wirklich sehr oft) von Rosarosa und zum anderen das Raglanshirt von Klimperklein. Diese beiden Shirts sitzen bei der kleinen LariLa einfach super und ich nähe sie mittlerweile fast im Schlaf 😉 .
Aber hin und wieder muss es dann doch mal was anderes sein. Das Rüschenshirt Merry hat mich besonders wegen der Rüsche gereizt. Das habe ich schon des öfteren an Kaufshirts gesehen und fand es immer ganz süß. Das muss ich auch mal ausprobieren, dachte ich mir. Eigentlich müsste das ja ganz einfach zu machen sein…
Ich muss allerdings zugeben, dass mir solche Sachen sehr schwer fallen. Ein Schnittmuster abändern oder etwas hinzufügen. Da habe ich irgendwie einen Knoten im Gehirn. Um so schneller war der Entschluss gefasst, dieses Schnittmuster zu kaufen, als ich es gesehen hatte.

ups…man hätte es vor dem Fotografieren auch mal bügeln können.

Und ich muss euch sagen, es ist wirklich sehr einfach gemacht, wenn mann das passende Schnittmuster hat. Das Ebook zeigt verschiedenen Varianten von Rüschen: gesäumte Rüsche, doppelte Rüsche und die einfach Rüsche ohne Saum. Für die letztere habe ich mich entschieden, denn das war am wenigsten Arbeit und soll laut Ebook auch am schönsten fallen. Ich habe die Rüsche jedoch nicht, wie beschrieben, per Hand gerüscht (ihr wisst schon 2 parallele Nähte mit geringer Spannung steppen und dann an den Unterfäden ziehen…). Statt dessen habe ich ein Rüschefüsschen genutzt. Ich habe mir irgendwann mal einen Satz mit Nähmaschinen Füsschen gekauft und da war das mit dabei. Und seid dem rüsche ich nur noch damit, klappt auch ganz super bei den Puffärmeln vom Mieze Shirt.

Das zu rüschende Stoffstück hat dadurch zwar nicht ganz die Länge bekommen wie vorgeschrieben aber ich habe dann einfach die Mitte der Rüsche an die Schulternaht gelegt und diese dann gleichmäßig vorne und hinten an die Armkugel genäht. Das Ergebnis gefällt uns sehr gut. Obwohl mir aufgefallen ist, dass die Rüsche auf der einen Seite etwas größer ist als auf der anderen. Da muss ich beim nächsten mal etwas besser stecken und aufpassen beim annähen. Und ich bin mal gespannt, wie die Rüsche nach dem Waschen fällt?!


Ich habe mich bei diesem Shirt für die Langarmvariante entschieden. Es ist auch eine Ärmellose Variante beschrieben. Des weiteren gibt es auch noch die Möglichkeit im Brustbereich auch noch eine Rüsche zu setzten, das werde ich für den Sommer auch mal ausprobieren. Und das Schnittmuster bietet eine schmale und eine normale Passform. Wir haben uns für die normale Passform entschieden, und es sitzt in Gr. 128 am 124cm Kind schön locker und bequem.

Im Ebook sind auch Schnittmuster für alle Bündchen enthalten. Sogar verschiedene Längen für die Verwendung von Jersey oder Bündchenware. Sowas sieht man wirklich selten, meistens heißt es ja „so jetzt misst du deinen Halsausschnitt und multiplizierst das mit 0,8“ oder so. Ich schneide meine Bündchen schon seid Jahren nach der Bündchentabelle vom Mieze Shirt von Rosarosa zu und habe festgestellt, dass das eigentlich bei allen Schnitten passt (großes Danke dafür an Rosarosa!). Bei diesem Shirt habe ich aber tatsächlich das Schnittmuster genutzt und auch mal Jersey für das Halsbündchen genommen, ich persönlich finde aber Bündchenware fällt schöner.
Alles im allen bin ich aber sehr glücklich darüber, dass ich jetzt auch Rüschen kann. Es werden sicher noch weitere solcher Shirts folgen!

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Herzlich Eure  
LariLa

Mein 1. Skaterkleid von Klimperklein

Ich habe auch endlich mal ein Skaterkleid genäht. Das Skaterkleid ist ein recht schlichtes, bequemes Kleid mit weit schwingendem Rockteil von Klimperklein. Ich hatte dieses Kleid schon des öfteren hier im Netzt und auch im realen Leben 😉 gesehen und fand es auf Anhieb richtig schön. Das Schnittmuster ist aus einem der Klimperklein Bücher. Und damit fing die Miesere auch schon an. Ich wollte zwar dieses Kleid nähen, aber nicht unbedingt das Buch kaufen. Denn zum einen habe ich bereits total viele Schnittmuster (auch etliche für Kleider) und zum anderen ist das mit so Büchern ja immer so eine Sache. Meistens gefällt mir immer nur der ein oder andere Schnitt aus solchen Büchern. Und diese riesen Schnittmusterbögen mit gefühlten 30 Schnitten die in (leicht) unterschiedlichen Farben wild übereinander liegen, sind mir auch ein Graus.
Aber trotz allem habe ich mir jetzt das Klimperklein Buch zu Nikolaus gewünscht und endlich mein 1. Skaterkleid genäht. Und ich muss euch sagen, es hat sich gelohnt.
Das Kleid ließ sich super einfach nähen, es sitzt ganz toll und es gefällt uns total gut. Weitere Kleider sind schon in Planung.

Meine Nähzeit war in letzter Zeit leider relativ knapp bemessen, denn irgendwie stand immer irgendwas anderes an. Normaler weise nähe ich immer Vormittags wenn die kleine Larila im Kindergarten ist. Doch dank Krankheit, Weihnachten und Ferien im Kindergarten, war das leider nicht immer möglich. Weil ich aber trotzdem voller Tatendrang war und nun endlich auch dieses Kleid nähen wollte, habe ich das in kleinen Häppchen immer mal zwischen durch gemacht.
Als erstes habe ich das Schnittmuster abgepaust, und obwohl mir davor echt gegraust hat ging das doch überraschend schnell. Das Kleid besteht allerdings auch nur aus 4 verschiedenen Schnittteilen (Oberteil vorne und hinten, Rock und Ärmel). Abends während Papa die kleine Larila ins Bett gebracht hat, habe ich dann alles zugeschnitten. Ich finde ja Kleider sind so richtige Stofffresser. Aber mit etwas schummeln hat 1 Meter für Gr. 122 fast gereicht. Ich habe die Ärmel nicht im Fadenlauf zugeschnitten, das habe ich aber schon des öfteren gemacht und tut der Bequemlichkeit keinen Abbruch. Nur für das vordere Oberteil brauchte ich dann doch einen passenden Kombistoff, von dem ich aber auch noch ein genau passendes Stück hier hatte. Ich nähe ja fast immer mit Stoffen aus meinem (mittlerweile doch recht großem) Fundus. Ich habe eigentlich fast nie ein spezielles Projekt im Sinn, wenn ich Stoffe kaufe. Eigentlich kaufe ich immer alles was mir so gefällt und was es dann letztendlich wird entscheide ich dann spontan. Ich musste jedoch letztens feststellen, dass es mir teilweise doch an Kombistoffen zu all den schönen Mustern fehlt.

Genäht war das Kleid dann auch ganz schnell, nach der ersten Etappe fehlten nur noch die Bündchen und der Saum. Nach einer kleinen Zwischenanprobe um Ärmellänge und Rocklänge zu überprüfen, war es dann auch ruck zuck fertig. Auf das Oberteil habe ich noch ein Herz aus den letzten Stoffresten ausgeschnitten und mit Vliesofix aufgebügelt. Ich habe es nicht noch extra aufgenäht, meiner Erfahrung nach reicht aufbügeln völlig aus. Die pinke Schleife fiel mir auch noch spontan in die Hände und fertig war unser neues Lieblingskleid.

Ich glaube hier werden demnächst noch mehrere Skaterkleider entstehen, vielleicht auch schon eins mit kurzen Ärmeln für den Sommer, mal sehen was der Stoffvorrat so her gibt 😉 . Denn die „alten“ Stoffe müssen ja weg um Platz für neue zu schaffen, denn Anfang März ist ja schon wieder Stoffmarkt!!!

Herzlich Eure  
LariLa